Balance bezeichnet einen Zustand der Ausgewogenheit oder eines annähernden Gleichgewichts von entgegenwirkenden Kräften oder Aspekten:
- im persönlichen Bereich: eine möglichst hohe Zufriedenheit im Kraftfeld widerstreitender Wünsche und Grundbedürfnisse (körperlich, seelisch und sozial)
- in zwischenmenschlichen Beziehungen: ein Gleichgewicht zwischen gegenseitigem Geben und Nehmen
- zwischen Kollegen: ein harmonisches Zusammenspiel wechselseitiger Anforderungen
- in Geschäftsbeziehungen: ein angemessenes Verhältnis, z.B. zwischen Kundenwunsch und Firmeninteresse
- im Unternehmen: eine Ausgewogenheit zwischen Gegenpolen, beispielsweise zwischen unternehmenspolitischen Zielen und personalpolitischen Erfordernissen
- zwischen Unternehmen: ein Ausgleich der unterschiedlichen Interessen
Balance-Bilder verändern den Raum und die Atmosphäre:
- Erfolgreiche Tätigkeiten und Gespräche erfordern einen Raum, in welchem jeder sich wohl fühlt und sowohl seine Person als auch seine Interessen vom Gegenüber ernst genommen empfindet.
- Besprechungen zwischen Menschen unterschiedlicher Interessenslage benötigen eine Atmosphäre der positiven Aufmerksamkeit.
- Konferenzen mit vielen Personen verlangen eine hohe Konzentrations- und Wahrnehmungsfähigkeit aller Teilnehmer.
- Komplexe Fragestellungen, die zwischen einzelnen Parteien erörtert werden, erfordern Klarheit des Ausdrucks, aber auch Verbindlichkeit der einzelnen Personen, um zu einem gemeinsamen positiven Ergebnis zu kommen.
- In Verhandlungen mit extremen Meinungspositionen sind wirkliches Zuhören, Präsenz sowie Bereitschaft zur offenen Kommunikation wichtige Voraussetzungen.